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  die Heidelbeere


Um 1900 :
begann man in den USA, die wildwachsenden Heidelbeeren zu selektieren. Von dort kamen die ersten Züchtungen nach Europa.
Ab 1934:
In Deutschland hat Dr. Heermann sich intensiv mit Heidelbeeren beschäftigt und neue Sorten gezüchtet. So ist die Kultur-Heidelbeere entstanden. Sie ist heute weltweit bekannt und wird ständig weitergezüchtet, um Größe, Geschmack und Reifezeit zu verbessern.
Standort:
Die Heidelbeere braucht einen kalkarmen, humusreichen Boden, der Wärme und Wasser speichern kann. Frostgefährdete Lagen können im Frühjahr bei der Blüte und im Herbst bei der Reife gefährlich werden. Durch richtige Sortenwahl ist dieses Risiko einzuschränken. Beste Pflanzzeit ist der Herbst nach Laubabwurf der Jungpflanzen. Empfehlenswert sind Torf- und Sägespänebeimischungen im und auf das Pflanzloch.
Pflege:
Schnitt: Die Pflanzen müssen regelmäßig zurückgeschnitten und verjüngt werden. Ein gesunder Schnitt sollte ca. drei ältere Triebe als Stützgerüst und 4 - 6 ein- bis zweijährige als Fruchtholz haben.
Düngung: Von allen landwirtschaftlichen Kulturpflanzen braucht die Heidelbeere am wenigsten Dünger. Auf keinen Fall kalkhaltigen Dünger verwenden. Wie gut die Pflanzen ohne Dünger gedeihen, sieht man oft in angrenzenden Wäldern von älteren Heidelbeerparzellen. Dort haben Vögel für die Ausbreitung gesorgt.

Schädlinge:
Jedes Jahr kommen riesige Vogelschwärme und streiten sich mit uns um die wohlschmeckenden Beeren. Nicht alle Vögel sind Räuber. Die Meisen z.B. vertilgen unzählige Insekten: Ein Meisenpaar mit Nachzucht ca. 50.000 gr. jährlich. Für diese nützlichen Helfer haben wir ca. 250 Meisenbrutnester aufgestellt.
Heidelbeeren
sind sehr vielseitig verwendbar, schmecken aber auch roh sehr gut:

sind laut ADAC für Autofahrer gegen Nachtblindheit hervorragend geeignet, sie fördern die Durchblutung, hier besonders der Augen

als Umweltpolizei:
Jeder Mensch ist Umweltbelastungen ausgesetzt, freie Radikale sind von außen zugetragene Umweltbelastungen. Durch den blauen Farbstoff in der Heidelbeere werden diese schädlichen Umweltbelastungen neutralisiert und unschädlich gemacht.

werden zur unterstützenden Behandlung von Zuckerkrankheit (Diabetes) angeboten. Diabetiker schätzen die besonders gute Bekömmlichkeit durch den hohen Fruchtzuckergehalt.
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als getrocknete Beere oder auch als Heidelbeersaft werden von Apotheken und Reformhäusern als bewährtes Heilmittel, besonders für Kinder, bei Magen-Darmerkrankungen angeboten.

schmecken nicht nur köstlich, sie sind auch ideale Helfer beim Abspecken. Da sie wenig Natrium und viel Kalium enthalten, wirkt eine Diät mit Heidelbeerrezepten wohltuend entschlackend.
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werden, je nach Sorte, von Mitte Juli bis Mitte September geerntet


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